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SC Freiburg

Im Halbfinale der deutschen A-Junioren Meisterschaft 2001 erst am späteren deutschen Meister Bayern München gescheitert. Zweimal DFB A-Junioren Pokal Halbfinale in den Jahren zuvor. Ali Günes, Tobias Willi und in diesem Jahr Männer und Schwehr aus der Jugend zu den Profis! Eine eindrucksvolle Bilanz des Talentschuppens des SC Freiburg - tolle Ergebnisse. Das ist Bestätigung der zielstrebigen Trainingsarbeit. Der Nachwuchs des Bundesligisten sorgt für positive Schlagzeilen. Besser könnte die Werbung für die ausgezeichnete Arbeit der Jugendabteilung überhaupt nicht ausfallen.
Wolfgang Keller, der langjährige Jugendleiter der Breisgauer, sagt uns: "Die vor vier Jahren gegründete Junioren-Regionalliga Süd stellte für die Jugendabteilung des SC Freiburg eine reizvolle Aufgabe dar. Die technisch wie taktisch erhöhten Anforderungen dieser Liga verlangten eine gesteigerte Trainingsintensität." Die Umsetzung ist bestens gelungen. Die jüngsten Erfolge liefern den untrüglichen Beweis. Dabei wollten, laut Aussage des Jugendleiters, die Freiburger noch zu Beginn der Saison nur von den Großen lernen: "Wichtigstes Ziel ist und bleibt selbstverständlich der Klassenerhalt."
Da der diesjährige Kader der A-Junioren weitestgehend zusammengeblieben ist, hoffen die Trainer und Betreuer weniger Integrationsarbeit leisten zu müssen und sich vermehrt der spezifischen technisch - taktischen Ausbildung der Gruppe widmen zu können. Zuletzt erreicht man zum Abschluss den hervorragenden Platz zwei! Heute gehört der SC Freiburg zu den Großen innerhalb des DFB und das nicht nur im Jugendbereich.
Die intensive Trainingsarbeit von Trainer Christian Streich und dem ausgeschiedenen Co-Trainer Klaus Kirschbaum hat sich ausbezahlt. In Freiburg sind Fachmänner am Werk. Christian Streich, der Cheftrainer des SC-Nachwuchses, wurde 1965 in Weil am Rhein geboren und spielte als Profi unter anderen für den FC Homburg in der ersten Bundesliga, sowie beim SC Freiburg und bei den Stuttgarter Kickers. Er ist seit 1995 erfolgreicher Jugendtrainer beim SC. Neu an seiner Seite ist Co-Trainer Clemens Hartenbach. Er ist schon seit geraumer Zeit Torwarttrainer der SC-Jugendlichen und mit den Spielern und Trainingsbedingungen bestens vertraut.
Kontinuität steht für Jugendleiter Wolfgang Keller ganz hoch im Kurs. Fußball ist wichtig, aber vor allem der gesamte junge Mensch liegt den Freiburgern am Herzen. "Unser Augenmerk gilt nicht nur der sportlichen, sondern auch der persönlichen Förderung und Weiterbildung des einzelnen Spielers, mit dem Ziel, die Jugendlichen sowohl auf ihrem Weg auf dem Platz als auch außerhalb des Spielfeldes voranzubringen. Diese Zielsetzung genießt eine höhere Wertigkeit als Platzierungen oder Turniersiege."
Derzeit wird im Möslestadion das Nachwuchsleistungszentrum des Sportclub Freiburg gebaut. Im Sommer 2001 soll die "Freiburger Fußball-Schule" in Betrieb genommen werden. Dort werden sowohl den Jugendtrainern als auch den Spielern hervorragende Rahmenbedingungen geboten. Die schulische, berufliche und sportliche Ausbildung und Förderung der jungen Talente soll hier noch besser miteinander verknüpft werden.
Auch aus der näheren Umgebung des FV Hörden haben schon einige große Talente die Schulung beim SCF erfolgreich durchlaufen: Franco Jägel, Adil el Barhami und Timo Böttjer, sie spielen heute Ober- bzw. Verbandsliga. Im deutschen Juniorenhalbfinale 2001 standen Daniel Augsburg und Sascha Reiß. Alle fünf Spieler entstammen der Jugendabteilung des SV 08 Kuppenheim, der eine Kooperation mit dem SC Freiburg eingegangen ist, um die Talente weiterzubringen. Sascha Reiß erhielt nach seiner Jugendlaufbahn einen Amateurvertrag bei den Breisgauern.